MTB-Tage in Isny im Allgäu

Idealer Platz für unser erstes Picknick… Ideale Wetterbedingunen, sehr schöner Ort, schöne Touren und ein perfektes Hotel mit gutem Essen… was braucht es mehr für ein paar tolle Tage mit dem Mountainbike. Berichte von Peter Gerber und Edith Quartenoud, sind auch schon da…

  1. Tag, Isny ost (Peter Gerber)

Für die Biketage des VRP lohnt es sich in aller Hergotsfrühe aufzustehen. Dank der guten Routenwahl der OL-Läufer und Biker treffen Alle pünktlich in Jsny ein. Nach dem Umzugsprozedere geht es auf die von Ruedi geplante «Einführungstour» Die gut ausgebauten Velowege führen uns immer leicht ansteigend das Tal hinauf. Auf der «Passhöhe» wird es happiger mit der Steigung. Ein idiyllischer Badeweiher, leider ohne Besuch, ist das erste Zückerchen. Der versprochene Aussichtsturm lockt die Fahrer über mehre Steigungen. Oben angekommen sind wir überzeugt, dass sich die Mühe lohnte, Ab nun gehts bergab. Die Singeltrails nur für Hardcorbiker. Der Rest benutzt die Waldwege. Zurück bei «Seppis Braustube» sind wir glücklich über den gelungenen Auftakt und freuen uns auf die nächsten Touren. 

2. Tag, Isny nord (Edith Quartenoud)

Die Dienstagstour führte uns zu schönen Moorseelein. Der 1. Weiher erreichten wir bereits nach einer Viertelstunde. Wir konnten lesen, dass dieser Weiher im Herbst abgelassen wird, damit der Schlamm gefriert und so zersetzt wird. So können im Frühjahr wieder Pflanzen und Fische den See besiedeln. Das ist die traditionelle und vielfach bewährte Weiherpflege. Auf hügligen Pfaden durchquerten wir das Hochmoor nördlich von Isny. Einmal Wald, dann wieder gepflegte Wiesen mit vielen Weihern, wunderschön. Nach ca. 48 km und 400 Hm trafen wir wieder im Bären ein.

Das obligatorische Getränk nach einer Radtour genossen wir wieder mitten im Städtchen auf dem Marktplatz. Wir hatten auch noch genug Energie um das schöne Städtchen zu Fuss zu erkunden. Eine Eisdiele oder zwei gab es auch. Am Abend trafen wir uns wieder im Hotel zum Nachtessen.

3. Tag, Isny süd (Peter Gerber)

Mit etwas Wolken und hoher Luftfeuchtigkeit begrüsst uns der neue Tag. Heute soll es auf und über den südlichen Hühenzug von Jsny gehen. Nach fünf Kilometer lockerem Einfahren, beginnt der Ernst des heutigen Tages. Die ca.sieben Kilometer lange nicht enden wollende Steigung, mit steilen Rampen gilt es zu bezwingen. Oben angekommen werden wir mit tollem Ausblick belohnt. Der nun beginnende Weg (Singletrail) der Krete entlang war nur zum geniessen. Nach dem dritten Aussichtspunkt, leitet uns eine etwas ruppige Abfahrt an den Fuss des Höhenzuges. Unserem Tourenleiter gelang es die Rückfahrt mit geringem Teerweganteil durch herrliche Waldpartien zu legen. Etwas frühzitig wieder «zu Hause» gönnen wir uns die verdienten Eisbecher. Glücklich wieder eine schöne Tour gefahren zu sein gestallte jeder den freien Spätnachmittag für sich.

4. Tag, Isny west (Edith Quartenoud)

Dann war schon Donnerstag, wir hatten immer noch keinen Regen einfach super. Ruedi wählte für den Donnerstag Isny-West, da einige Teilnehmer doch schon etwas müde waren von der Mittwochstour, die uns mit einigen happigen Wegbeschaffenheiten überrascht hatte! Die heutige Tour führte uns zuerst in die Höhe auf 830 müM, auf Naturstrassen brauchte es die letzte Energie. Oben konnten wir die schöne Sicht zu den Alpen und Voralpen geniessen. In der Ferne konnte man auch den Bodensee erahnen.

Die Landschaft errinnert ein wenig ans Appenzell. Man sieht in die Ferne aber dann ist man plötzlich wieder ein einem anderen Tal, kommt dann wieder auf den nächsten Hügel, sieht wieder kleine Dörfer oder nur Bauernhöfe.

Heute um punkt 12 Uhr fanden wir einen Weiher zu Fussen einer Kirche,  4 Bänkli waren verteilt um den ganzen Weiher. Da liessen wir uns nieder und genossen unsere Sandwiches etc. Käthi und Ruth fanden sogar ein offenes Restaurant für Kaffee. (kein Kuchen!). Nach der Pause war es nur noch 1 Stunde Weg und wir waren wieder im Hotel.

Auch heute blieben wir für das Nachtessen im Hotel, da es am einfachsten war und ganz gut gekocht wurde. Heute Abend mussten wir schon ans Packen denken…., so schnell geht das. Martin fragte dann noch alle, ob sie am Freitag auch noch eine kurze Vormittagstour mitmachen, leider kamen aber nur Kurt, Käthi, Martin und Edith. Alle anderen hatten schon Heimweh oder so?

Am Freitag nach dem Morgenessen sagten wir Tschüss mitenand… wir 4 radelten um 9 Uhr los, auf eine Tour die auch von Ruedi geplant worden war. Es war eine schöne Tour, Richtung Leutkirch dachten wir, aber es war wohl die Region Leutkirch, weil Leutkirch das Städtchen war einmal nah gem. Wegweiser, dann plötzlich wieder weiter weg. Der Weg führte auch über einen still gelegten Bahnweg, es war eine gute Abschiedstour vom Allgäu. Mit Waldpartien, Feldpartien, Hügel und Schotterwege! Nach

44 Km und um 11:45 waren wir wieder zurück in Isny. So hatten wir noch genügend Zeit eine kleine Pizza zu essen, und danach gestärkt nach Hause zu fahren.

Käthi Herzig